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Landschafts- und Großformatphotographie

Königssee – Tag 2

Ein Kommentar

Am nächsten Morgen wachen wir früh auf. Es ist feucht. Es hat über Nacht etwas geregnet. Nach einem kurzen Frühstück genießen wir die Ruhe. Kein Tourist weit und breit, wir sind die Einzigen hier.

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Nach einigen Momenten der Stille am See brechen wir zum Röthbachfall auf. Der Weg führt vom Obersee erst eine Steigung hinauf und dann ein Tal entlang bis zu einem kleinen Waldstück._MG_7683_HDR

Hier endet der Röthbachfall. Wir steigen am Wasserfall entlang hinauf um dort Aufnahmen zu machen. Es bieten sich unzählige Motive mit Wasser und moosbewachsenen Steinen und Felsen. Phantastisch. Die Wege werden immer schmaler und es ist schnell klar, den beschwerlichen und steilen Anstieg hier nehmen wir wenigsten Touristen auf sich. Die schweren Kamerasysteme im Rucksack werden mit jedem Schritt schwerer aber es hat sich gelohnt. Wir fotografieren mehr als zwei Stunden an den verschiedenen Möglichkeiten.

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Nach einem zweiten Frühstück am Fuße des Wasserfalls geht es zurück über die Fischunkelalm zum Obersee. Auf dem Weg dorthin bietet sich ein wunderbares Panorama, auch wenn wir feststellen müssen, dass das Wetter bewölkt blieb.
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Von dort aus geht es über Salet mit dem Boot zurück nach Sankt Bartholomä wo wir uns im Biergarten ausruhen können. Mit der Ruhe ist es ab hier vorbei, unzählige Touristen veranstalten Lärm. Nach dem Mittagessen überrede ich Stefan noch die eine Stunde (lt. Tafel) zur Eiskapelle an der Watzmann-Ostwand hinaufzusteigen um dort ein paar Fotos zu machen. Der Weg geht durch steiles Gelände bergauf, Gift für unsere Schweren Rucksäcke. Nach etwa einer Stunde erreichen wir einen weiteren Wegweiser, der eine weitere Viertelstunde Gehzeit veranschlagt, gut. Dann haben wir es endlich geschafft, wir sind am Aussichtspunkt Eiskapelle angekommen. Aber wo ist die Eiskapelle? Sie zeichnet sich in großer Entfernung weit hinten am Watzmann ab. Toll. Ein kritischer Blick auf die Uhr und wir versuchen den steinigen und beschwerlichen Weg zur Kapelle. Der Weg zieht sich extrem in die Länge, besonders auch weil der Boden schwer passierbar ist. Etwa 700-800 Meter vor unserem Ziel macht sich meine Uhr bemerkbar, Zeit umzukehren, wenn wir noch das letzte Schiff zurück nach Schönau erreichen wollen. Mist. So etwas Ärgerliches. Da steht man nach über zwei Stunden hartem Anstieg kurz vor dem Ziel und muss aufgeben. Leider bleibt uns keine Wahl und wir machen uns auf den Rückweg. In St Bartholomä angekommen sind die Meisten Touristen schon verschwunden, wir besteigen eines der letzten Boote und fahren zurück in die Zivilisation. Vom Aufstieg zur Eiskapelle konnte ich nur ein paar Aufnahmen von der Watzmann-Ostwand machen.

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In der Mitte kann man die Eiskapelle erahnen.

Bei heftigem Regenwetter machen wir uns nach zwei ansträngenden aber schönen Tagen zurück auf den Heimweg.

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Ein Kommentar zu “Königssee – Tag 2

  1. Da kommen die Erinnerungen wieder, war ein toller Ausflug. Müssen wir dieses Jahr wiederholen, dann nehmen wir auch die Eiskapelle mit!

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