lanpho

Landschafts- und Großformatphotographie

Morgenstund hat…

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Am Freitag Abend beim Stammtisch erzählt mir ein Stefan Holl von seinem geplanten Ausflug ins Allgäu. Da der Wetterbericht für den nächsten Morgen eine gute Lichtstimmung versprach verabredeten wir uns also um am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang am Auerberg zu sein. Als ich dann abends um 23:00 vom Stammtisch nach Hause kam hatte ich es eilig ins Bett zu kommen, wollten wir doch um 04:00 losfahren.

03:30 der Wecker klingelt und ich frage mich, wie ich wohl auf die Idee gekommen sei so früh aufstehen zu wollen, aber nun ja der Sonnenaufgang wartet eben nicht. Um 03:50 stehe ich also im Bad und putze mir die Zähne, da höre ich schon wie Stefan Holl draußen das Auto parkt… Mist. Hilft alles nichts, der muss jetzt warten, wir hatten doch eh vier Uhr ausgemacht. So früh morgens plane ich noch keine Zeitpuffer ein.

Eine viertel Stunde später sitze ich dann beim Kollegen im Auto, es ist neblig und wir fahren in Richtung Alpen. Nach einer lustigen Autofahrt sind wir dann gegen fünf Uhr auf dem Auerberg angekommen, packen unsere Ausrüstung und los geht’s. Bei der Suche nach einem geeigneten Platz um den Sonnenaufgang ins ‚rechte Licht‘ zu rücken der nächste Schock. Mist, die wiese ist klitsch nass… meine Schuhe jetzt auch.

Ein paar Minuten später ist es soweit, die passende Location ist gefunden, die Bildkomposition gefällt, der Himmel ist leider Richtung Osten wolkenlos, dafür sind einige Nebelfelder im Tal zwischen dem Auerberg und den Alpen zu erkennen. Kurz vor Sonnenaufgang hüllt die Sonne den Dunst über den Alpen in eine glühende Farbe, da ist er, der Moment auf den ich gewartet habe. Mittlerweile sind auch die Socken nass, aber das stört mich nicht, ein paar Minuten später ist alles vorbei, die Sonne ist am Horizont zu sehen und die Aufnahmen sind erledigt.

Golden morning

Zurück am Auto bespreche ich mich mit Stefan Holl ob wir noch eine Location finden können. Ich erzähle von einem Wasserfall den ich in einem Buch gesehen hatte, dieser müsste nahe dem Schloss Neuschwanstein liegen. Stefan ist interessiert, das Navi bekommt als Ziel Schwangau und wir fahren los. Schon verwunderlich welche Schleichwege so ein Navi alles kennt, auch wenn es vom Discounter kommt. Die Straßen um den Forggensee werden immer kleiner aber das Navi besteht darauf, dass wir die kürzeste Route nehmen. Gegen Vormittag kommen wir dann in Schwangau an, parken das Auto und brechen in Richtung Pöllatschlucht auf. Vom Parkplatz in Hohenschwangau ist es zu Fuß nicht weit zur Gipsmühle. Dort beginnt der Einstieg in die Schlucht.

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Wir beginnen mit einigen Aufnahmen im unteren Bereich der Schlucht, die Steintürmchen bieten einige schöne Motive. Dann geht es weiter hinauf, wir fotografieren die verschiedenen Wasserfälle in der Schlucht und Kämpfen auf den schmalen Wegen mit den vorbeilaufenden Touristen um den Standplatz für die Stative. Nach etwa zwei Stunden sind wir fertig, packen unsere Sachen zusammen und laufen zurück zum Auto. Dort angekommen ist es früher Nachmittag und schon auf dem Rückweg ist klar, Wasserfälle stehen bald wieder auf dem Programm.

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